BEUYS Film Filmografien

Filmografien

Andres Veiel / Buch und Regie

Andres Veiel absolvierte parallel zu seinem Psychologiestudium eine Regie-Ausbildung am Berliner Künstlerhaus Bethanien unter anderem bei Krzysztof Kieslowski. 1994 polarisierte Veiel Kritik und Publikum mit seinem umstrittenen Film BALAGAN. In seinem persönlichsten Film DIE ÜBERLEBENDEN (1996) machte er sich auf die Spuren von drei Klassenkameraden, die sich umgebracht haben. Einem großen Publikum wurde Veiel 2001 durch BLACK BOX BRD bekannt. 2004 beendete Veiel mit DIE SPIELWÜTIGEN seine dokumentarische Langzeitbeobachtung über vier Schauspielschüler.

»Ist doch gar nicht schlimm, wenn die Leute aggressiv werden. Lass’ sie doch ruhig aggressiv werden. Da kommt man wenigstens mit den Leuten ins Gespräch. Das heißt, du musst es provozieren. Und Provokation heißt immer: Jetzt wird auf einmal etwas lebendig.«

Sein Theaterstück DER KICK über einen brutalen Foltermord in Brandenburg wurde am Berliner Maxim Gorki Theater uraufgeführt und zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2006 kam die Verfilmung ins Kino. 2011 feierte sein erster Spiel lm WER WENN NICHT WIR im Wettbewerb der Berlinale Premiere und wurde mit dem Alfred- Bauer-Preis ausgezeichnet. 2012 führte Veiel Gespräche mit Vorstandsmitgliedern verschiedener Banken. Daraus entwickelte er das Stück DAS HIMBEERREICH, das am Deutschen Theater Berlin 2013 unter seiner Regie uraufgeführt wurde. Für seine Arbeiten erhielt Veiel mehr als 40 Auszeichnungen, darunter den Europäischen und mehrfach den Deutschen Filmpreis.

Filmografie (Auswahl)

2001 Black Box BRD Dokumentarfilm
2004 Die Spielwütigen Dokumentarfilm
2006 Der Kick – Spurensuche eines Mordes
2011 Wer wenn nicht wir
Alfred-Bauer-Preis (Berlinale Wettbewerb)
2017 Beuys

Stephan Krumbiegel / Schnitt

Stephan Krumbiegel beginnt seine berufliche Laufbahn 1991 als Co-Regisseur und Editor für einen Dokumentarfilm über Westafrika. In den Folgejahren schneidet er studentische Filme im Umfeld der Filmakademie Baden-Württemberg und der DffB. Parallel dazu arbeitet er über mehrere Jahre als Aufnahme- und Produktionsleiter. Seit 1996 ist er freier Editor für Dokumentar- und Spielfilme. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Außerhalb der Projekte unterrichtet er an mehreren Filmhochschulen und arbeitet als Tutor für Dokumentarfilme. 2007 wurde er als Professor für künstlerische Montage/Spiel- und Dokumentarfilm an die Filmuniversität Babelsberg berufen. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Filmografie (Auswahl)

2000 Lost Killers (Regie: Dito Tsintsadze / nominiert für den Bild-Kunst Schnitt Preis / Spielfilm)
2001 Berlin: Sinfonie Einer Großstadt
(Regie: Thomas Schadt)
2001 Unternehmen Paradies (Regie: Volker Sattel / Schnittpreis Sehsüchte-Festival 2003)
2002 Familienkreise (Regie: Stefan Krohmer / Grimme Preis 2004)
2004 Accordion Tribe
(Regie: Stefan Schwietert / Schweizer Filmpreis / Bester Dokumentarfilm 2005)
2005 Weisse Raben (Regie: J. Feindt / T. Trampe / nominiert für den Bild-Kunst Schnitt Preis / Dokumentarfilm 2006)
2006 Heimatklänge
(Regie: Stefan Schwietert / Schweizer Filmpreis / Bester Dokumentarfilm 2008)
Nacht vor Augen (Regie: Brigitte Bertele / First Steps Award 2008)
2009 Wiegenlieder
(Regie: J. Feindt / T. Trampe / Bild-Kunst Schnitt Preis / Dokumentarfilm 2010)
2010 Unter Kontrolle (Regie: Volker Sattel / Bild-Kunst Schnitt Preis / Dokumentarfilm 2011)
2011 Gerhard Richter Painting
(Regie: Corinna Belz / Deutscher Filmpreis Lola / Bester Dokumentarfilm 2012)
2012 Miles And War (Regie: Anne Thoma)
2014 Meine Mutter, Ein Krieg Und Ich
(Regie: J. Feindt / T. Trampe)
2015 Girl On Ice
(Regie: Stefan Krohmer)

Olaf Voigtländer / Schnitt

Olaf Voigtländer arbeitete nach seiner Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton zunächst als festangestellter Schnittassistent, bevor er als freier Editor und Avid-Supporter selbstständig wurde.

Seit 2009 studiert er Montage an der HFF Potsdam-Babelsberg. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Filmographie (Auswahl)

2013 Imraan c/o Carrom Club
Dokumentarkurzfilm (Regie: Uditha Bhargava / nominiert für den Förderpreis Schnitt / 3sat-Förderpreis, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen)
2012 Arbeitswege
Dokumentarkurzfilm
(Regie: Daniel Abma)
2011 Energieland
Dokumentarfilm
(Regie: Johanna Ickert)
2011 Pitch Builds A Ball And Destroys It
Kurzfilm (Regie: Uditha Bhargava)

Monika Preischl / Archiv

Monika Preischl studierte Experimentelle Mediengestaltung an der Universität der Künste in Berlin, wo sie 2004 mit besonderer Auszeichnung abschloss. Im gleichen Jahr war sie in den Talent Campus der Berlinale eingeladen und legte 2005 die Prüfung als Meisterschülerin bei Heinz Emigholz ab. Zwischen 1996 und 2004 verwirklichte sie verschiedene Projekte in den Bereichen Rauminstallation, Kamera und Schnitt, die auf Festivals u.a. in Berlin, Essen, Hannover, Stralsund und Oslo gezeigt wurden.

Seit 2005 widmet Sie sich verstärkt der Archivrecherche für Filmproduktionen. Sie arbeitete von 2014 bis 2017 zusammen mit Andres Veiel für BEUYS und war in dieser Funktion u.a. für die Erschließung des fotografischen Nachlasses von Ute Klophaus mitverantwortlich. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Filmographie (Auswahl) als
Archiv Recherche und Archive Producer

2005 Unsere 50er Jahre 6-teilige ARD-Dokumentarserie (zero one film GmbH)
2006 Unsere 60er Jahre 6-teilige ARD-Dokumentarserie (zero one film GmbH)
2009 Almanya – Willkommen in Deutschland (Regie: Yasemin Samdereli, Roxy Film GmbH)
2010 Wer wenn nicht wir
(Regie: Andres Veiel, zero one film GmbH)
More than honey
(Regie: Markus Imhoff, zero one film GmbH)
2011 Vergiss mein nicht
(Regie: David Sieveking, Lichtblick Media GmbH)
Balkan Melody
(Regie: Stefan Schwietert, zero one film GmbH)
2014 Francofonia
(Regie: Alexander Sokurov, zero one film GmbH)
2015 Une Jeunesse Allemande
(Regie: Jean-Gabriel Périot, Local Films)
2017 Beuys
(Regie: Andres Veiel, zero one film GmbH)

zero one film

zero one film ist eine unabhängige Filmproduktion mit Sitz in Berlin. Seit den 90er Jahren hat zero one film über 100 Filme und Serien realisiert, darunter preisgekrönte Filme wie Lars Kraumes DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER (Deutscher Filmpreis 2016), Julia Albrechts DIE FOLGEN DER TAT (Grimme Preis 2016), Markus Imhoofs MORE THAN HONEY (Deutscher Filmpreis 2013 sowie Österreichischer und Schweizer Filmpreis), WESTEN von Christian Schwochow (FIPRESCI-Preis Montréal Filmfestival und Deutscher Filmpreis für Jördis Triebel), Corinna Belz’ GERHARD RICHTER PAINTING (Deutscher Filmpreis 2012), Arnon Goldfingers DIE WOHNUNG (Ofir Award), sowie BLACK BOX BRD von Andres Veiel (Europäischer und Deutscher Filmpreis). Darüber hinaus produzierte die Firma mehrere Filme mit dem renommierten russischen Regisseur Aleksandr Sokurov (u.a. MOLOCH, VATER UND SOHN, FRANCOFONIA).

Im Selbstverständnis von zero one film liegt es seit jeher, einen Blick über Grenzen zu wagen und neue Wege zu beschreiten. Dabei sind neben erfolgreichen Filmen auch Second Screen Angebote zu aktuellen Produktionen sowie innovative Formate für das deutsche und internationale Fernsehen entstanden; mit dem TV-Großprojekt 24h BERLIN betrat die Firma 2009 Neuland: Das 24stündige dokumentarische TV-Programm wurde in Echtzeit im rbb Fernsehen, auf ARTE, VPRO und YLE Teema ausgestrahlt. Der Nachfolger 24h JERUSALEM wurde ebenfalls 24 Stunden lang im April 2014 im BR Fernsehen, auf ARTE, YLE und NRK ausgestrahlt. Beide Produktionen wurden u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. In 2016 folgt die Produktion der ebenfalls 24stündigen Dokumentation 24h BAYERN.

Thomas Kufus ist Produzent und Geschäftsführer der zero one film. Er zählt zu den einflussreichen unabhängigen Produzenten in Deutschland. Von 2009 bis 2015 war er Vorstandsvorsitzender der Deutschen Filmakademie.

Regisseur und Dramaturg Volker Heise ist seit 2008 Mitgesellschafter von zero one film sowie Ideengeber vieler erfolgreicher TV-Formate der Produktionsfirma.
zero one film beschäftigt rund 15 feste Mitarbeiter in den Bereichen Entwicklung, Recherche und Produktion.

»Ein ästhetisch avancierter, formvollendet montierter, mitreißender Film.«
CICERO
»Andres Veiels faszinierender Film zieht seine stilistischen Mittel aus der rastlosen Kreativität seines Protagonisten. Vielleicht war das Leben von Beuys selbst sein größtes Kunstwerk – das ist es, was Veiels fein gesponnenen, klugen Film zu einem solchen Vergnügen macht.«
SCREEN DAILY
»Eine kraftvolle, behutsame Annäherung an den Menschen Beuys, seine Kunst und Ideenwelt ... Das Hauptverdienst von Andres Veiels schillerndem Werk dürfte sein, dass man nach dem Film erkennt: So einer wie Joseph Beuys fehlt.«
SÜDWESTPRESSE
»Kein klassisches Porträt, kein Frage-und-Antwort-Spiel, vielmehr selbst ein Kunstwerk, eine Collage, furios montiert. Man meint Beuys zu begreifen – und freut sich, wenn er provokant fragt: Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen?«
MORGENWEB
Ab 18. Mai im Kino!
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